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Start in die Meisterschaftssaison
Ein kleines aber feines Team vertrat die Farben des CVJM Siegen bei den westfälischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und der neu benannten Klasse U18.
Bei den Männern setzte Viertelmeiler David Brücher mit seinen 17 Lenzen eine erste Duftmarke. Der Silberrang in 50,38 Sekunden sprang für den jungen Käner heraus, der eigentlich noch der Klasse U20 angehört. \'Da ist noch Luft nach oben,\' weiß Trainer Armin Kring,\' aber Davids Meisterschaften kommen ja erst noch.\' Damit verweist der Cheftrainer des CVJM auf die anstehenden westfälischen und deutschen Hallenmeisterschaften.
Auch in der Jugendklasse U18 sorgte ein Küken für das beste Einzelergebnis. Die noch in der Schülerklasse U16 startberechtigte Nina Braun findet langsam zu alter Klasse zurück und belegte im Finale über 60 Meter der weiblichen Jugend U18 mit 8,01 Sekunden und damit Saisonbestzeit einen guten 5. Platz. Dabei musste die Wilnsdorferin noch der gleichaltrigen Chantal Butzek den Vortritt lassen. Aber bis zu den Schülermeisterschaften sind es noch sechs Wochen, die mit dem Ziel \'Titelverteidigung\' genutzt werden sollen.
Ebenfalls auf einen beachtlichen fünften Platz kam der Eiserfelder Ralph Heinbach. Der von seinem Bruder Christoph trainierte Student stieß die 7260 Gramm schwere Kugel bei den Männern auf 13,78 Meter.
Ihre Trainigspartnerin Linda-Marie Otto ist im Gegensatz dazu schon in der kommenden Woche wieder aktiv. Die 16-jährige Wilgersdorferin wird bei den westfälischen U20-Meisterschaften wieder an den Start gehen. Nach einem holprigen Saisoneinstieg will die ehrgeizige Langsprinterin über 200 Meter ihre Hallenbestzeit verbessern. Am Samstag standen noch 27,35 Sekunden zu Buche. \'Das geht schneller, das wird schneller!\' ist sich Trainer Daniel Kring sicher.
Dieser ärgerte sich nach den Zeitläufen über 4x200 Meter. Seine Schützlinge Nina Braun, Linda-Marie Otto, Caroline Klöckner und Schlussläuferin Franziska Reiterer wurden nach einem souverän gewonnenen Lauf und einer akzeptablen Zeit von 1:52,16 Minuten - das wäre Platz Fünf gewesen - nachträglich disqualifiziert. \'Eigentlich kann das nicht sein, wir können aber leider den Gegenbeweis nicht antreten.\'
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