|
Home
|
CVJM mit zwei Westaflenmeistern und guten Platzierungen
Normalerweise ist das Fazit der Trainer nach einem Wettkampf mit vielen Athleten oft \\\"Es gab Licht und Schatten!\\\" Aber nach den westfälischen Schülermeisterschaften suchten die verantwortlichen Trainer des CVJM vergeblich nach dunklen Flecken. Wohl auch, weil das Licht diesmal extrem hell schien.
Zwei Westfalenmeistertitel, ein Bronzeplatz, sechs neue persönliche Bestleistungen, ein aktuell erster Platz in der deutschen Bestenliste und eine neue Kreisbestleistung ließen das Trainer-Team jubeln. Den Anfang machte völlig überraschend Jona Grümbel. Der schlacksige 14-jährige niederndorfer unterlag zwar im Stechen des Stabhochsprung seinem Konkurrenten, doch dann stellte der Verband fest, dass ein Stechen in dieser Altersklasse nicht regelkonform ist und vergab zwei der begehrten \\\"Westfalenpferdchen\\\". 3,10 Meter bedeuteten eine neue persönliche Bestleistung und die Einstellung der Kreisbestleistung. Über 100 Meter der 14-jährigen Schülerinnen A war Nina Braun eine der Mitfavoritinnen. Welche Ansprüche die Hallenwestfalenmeisterin hat, unterstrich sie im Vorlauf mit neuer persönlicher Bestleistung von 12,48 Sekunden. Im Finale legte das Wilnsdorfer Energiebündel dann aber noch einen drauf. Nach einem suboptimalen Start donnerte sie unaufhaltsam über die Tartanbahn und flog förmlich in 12,36 Sekunden ins Ziel. Dort kannte der Jubel dann fast keine Grenzen mehr. Die Kreisbestleistung von keiner geringeren als Lara Hoffmann war pulverisiert und Platz eins der aktuellen Deutschen Bestenliste erobert. \\\"Das war ein unglaubliches Rennen!\\\" freute sich Coach Daniel Kring mit seinem Schützling. Diese fasste alles gewohnt prägnant zusammen:\\\"Wie geil!\\\" Ähnliche Gedanken hatten die Trainer bereits mehrere Stunden vorher. Linda-Marie Otto kam bei den 300 Metern der Schülerinnen W15 zu Beginn des Rennens \\\"nicht aus den Pötten\\\". Doch nachdem die blonde Wilgersdorferin einmal ihren langen Schritt gefunden hatte, stürmte sie beherzt dem Ziel entgegen. Quasi \\\"auf der Ziellinie\\\" fing Linda-Marie noch eine Konkurrentin ab und wurde in hervorragenden 42,18 Sekunden Dritte. Damit verbesserte sie ihre Bestleistung um satte vier Zehntelsekunden und hat eine echte Chance auf eine Einladung des FLVW für den anstehenden Ländervergleichskampf. Dazu kommt ihre Verbesserung über 100 Meter auf 12,76 Sekunden. \\\"Lindas Entwicklung in diesem Jahr ist super. Sie wird kontinuierlich besser und wir sind sicher, dass sie ihren Leistungszenit für diese Saison noch nicht erreicht hat!\\\" Ebenfalls immer schneller wird Jona Grümbels Cousine Anna Hoffmann. Die 14 Jahre alte Sprinterin aus Niederndorf und Enkelin von CVJM-Urgstein Dieter Langenbach lief im Vorlauf über 100 Meter 13,84 Sekunden und verbesserte sich deutlich. Bei seinem \\\"Westfalendebut\\\" wusste sich auch Tom Hoffmann gut zu verkaufen. Gleich im ersten Wurf segelte der Speer auf 35,58 Meter und sicherte dem Südwestfalenmeister Rang 8. Pechvogel des Tages war Franziska Reiterer. Die Mehrkämpferin scheiterte über 100 Meter und über 80 Meter Hürden um eine bzw. zwei Hunderstelsekunden in den Vorläufen. Ein guter Staffelauftritt und 1,51 Meter im Hochsprung rundeten aber auch Franzis Wettkampftag ab. Den Abschluss des Tages bildeten die 4 x 100 Meterstaffeln. Hier war der CVJM gleich mit zwei Teams vertreten. Nicht ohne Grund lobte Verbandstrainer Dieter Rotter den Auftritt der Sprinterinnen im roten Dress:\\\" Eine ganz starke Leistung dieser Truppe!\\\" Startläuferin Tamara Burgmann, Linda-Marie Otto, Franziska Reiterer und Nina Braun verbesserten ihre Saisonbestleistung auf 50,91 Sekunden. \\\"Da ist noch Luft nach oben,\\\" wusste Trainer Daniel Kring \\\"aber nicht nach einem langen Wettkampftag mit mehreren Läufen in den Beinen!\\\" Über Rang sechs konnte und wollte sich aber auch niemand beschweren. Impressionen des Tages findet ihr im Internet unter www.tomfinke.de |
Home
|