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Trommelfeuer und heiße Duelle
Aus der Reihe der zahlreichen Kreismeistertitel, die am Wochenende von den Athleten im roten CVJM-Dress errungen wurden, möchten wir ein paar Leistungen besonders erwähnen.Bei den 10 Jahren alten Schülern C lieferten sich Simon Staniczek und Ben Mühlhahn ein packendes Duell. Über 50 Meter war der Flammersbacher Wirbelwind Simon nicht zu schlagen. Selbst erfahrene Leichtathleten und Trainer genossen das Trommelfeuer von Schritten, dass Simon in Vorlauf (7,57 sec) und im Finale (7,67 sec) ablieferte. Zweiter wurde hier Ben Mühlhahn in 8,10 Sekunden. Trainerin Barbara Staniczek war sichtlich zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge, auch wenn sie zu gerne die Staffel noch hätte laufen lassen. Im Weitsprung musste sich ihr Sohn dann aber mit dem Silberrang und 3,68 Metern \\\"begnügen\\\". Hier hatte Ben mit 3,96 m die Nase deutlich vorn. Ein Fernduell lieferte sich Simon mit der gleichaltrigen Amelie Braun. Ähnlich beeindruckend fegte der kleine Blondschopf über die Tartanbahn und lief die schnellste 50-Meter-Zeit aller Schülerinnen am Wochenende. die Uhr zeigte 7,73 Sekunden. Im Vorlauf war sie noch fünf Hunderstelsekunden schneller. Dass schnell sprinten der Familie Braun im Blut liegt, zeigte Amelies große Schwester Nina. Über 100 Meter der Schülerinnen A konnte keiner der Wilnsdorfer Schülerin das Wasser reichen. 12,61 Sekunden im Vorlauf und 12,80 Sekunden im Finale sind eine neue Bestleistung und eine erste \\\"Duftmarke\\\" für die westfälischen Titelkämpfe im malerischen Hagen. Dort wird auch die ein Jahr ältere Linda-Marie Otto an den Start gehen. In einem echten \\\"Sahnelauf\\\" über 300 Meter fing die blonde Wilgersdorferin die Gleidorferin Pia Klanitz auf der Zielgeraden ab und verbesserte ihre Bestleistung um eineinhalb Sekunden auf 42,49 Sekunden. Dabei hat sie für die Westfälischen - wo sie auch über 100 Meter am Start sein wird - noch weiteres Steigerungspotential. Im höher hinaus will auch ein andere Blondschopf. Daniel Kalcher (SchB M13) verbesserte seine Bestleistung im Hochsprung auf 1,41 Meter und bewies auch in vielen anderen Disziplinen sein großes Talent. Da konnte man sich am Ende eines langen Wettkampftages schon einmal ausgepumpt eine Banane gönnen. Richtig am \\\"pumpen\\\" war auch der B-Jugendliche Freddy \\\"the Eagle\\\" Ertel im Ziel des 400 Meter Rennen. er siegte in 52,21 Sekunden und fing dank eines hervorragenden Schlussspurts seinen ärgsten Konkurrenten quasi auf der Ziellinie ab. Nicht ganz so spannend aber nicht weniger eindrucksvoll regelte Jakob Otto über 1.000 Meter der Schüler A \\\"sein\\\" Rennen. Mit 2:58,08 Sekunden knackte der Pechvogel der westfälischen Hallenwettkämpfe die 3-Minuten-Marke und ist nun ein ernstzunehmender Kandidat für den Westfalentitel. Ein weiteres Mittelstreckentalent aus der Läuferschmiede von Armin Kring ist Adam Niklaus. 3:25,39 Minuten sind eine herrausragende Zeit über 1.000 Meter für einen gerade Mal 11 jahre alten Schüler. |